Feldenkrais-Methode und Judo – die Judoka der Sportfreunde Montabaur Aktiv e. V. luden ein

Feldenkrais-Methode und Judo

Dr. Moshe Feldenkrais ist vor allem als Pionier der nach ihm benannten Körpertherapie bekannt, die sich intensiv mit dem Bewegungsapparat und den Bewegungsfunktionen des menschlichen Körpers beschäftigt. Weniger bekannt ist, dass er auch einer der ersten europäischen Judo-Praktizierenden war.

1929 siedelte er nach Paris um und studierte Physik, Elektrotechnik und Maschinenbau. Er promovierte an der Sorbonne. Dort traf er 1933 den Begründer des Judo, Prof. Jigoro Kano und konnte ihn von seiner Methode überzeugen.

Er erwarb als einer der ersten Europäer den schwarzen Gürtel, gründete1936 den Judo Club Frankreich und schrieb drei Büchern zum Thema Judo. Er zeigte auf, dass Judo das Potenzial hat, ein Gefühl für Bewegungsrhythmus zu entwickeln und die mentale und physische Koordination zu verbessern.

Dieser Zusammenhang zwischen Feldenkrais-Methode und Judo nahmen die Sportfreunde Montabaur zum Anlass, einen Lehrgang zum Thema zu organisieren.

Am Samstag, dem 30. Mai trafen sich dann 12 Teilnehmer verschiedener Altersgruppen und Sportarten, um die Feldenkrais-Methode näher kennen zu lernen.

Nach der Begrüßung des 1. Vorsitzenden, Ernst Elenz, begann die Feldenkrais-Pädagogin Silke Simon mit der Einführung in das Thema und startet dann, mit ihrer sympathischen Art, die Übungen des ersten Teils. Nach einer Pause folgte der zweite Abschnitt des Lehrgangs.

Nach gut 4 Stunden endete der Tag mit einem Resümee. Alle Teilnehmer waren von der neuen und interessanten Erfahrung positiv gestimmt.

31.05.26 mx; Bilder: Marx/Elenz